Tiger


Ich mag es an warmen Sommerabenden, an denen sonst nicht wirklich Programm ist, ein wenig durch die Straßen zu laufen. Die Stadt auf mich wirken zu lassen. So auch an diesem Abend. Aus den Kopfhörern drang gerade die aktuelle Arcade Fire. Ich lief also an dieser Tankstelle vorbei, die gerade neu befüllt wurde. Oben rote Line, der Laster mit roter Bemalung und dann war da noch das rote Viereck rechts außen. Faszinierend fand ich auch den Tiger, als abgebildeter Mensch gerade ca. 15 Meter davon entfernt war.

Dank Festbrennweite musste ich mich wagemutig auf die Straße begeben, gerade noch rechtzeitig als der Mensch direkt unter dem Tiger war und diesen auch noch anblickte. Ich hatte aller wahrscheinlichkeit einen ziemlich zufriedenen Gesichtsausdruck in diesem Moment ohne das Bild auch nur auf dem Display gesehen zu haben, denn fast genauso wollte ich es haben.

Guter Abend.

Blaue Schuhe im Sprung


Mochte die Wand und den Kontrast, den die Schuhe dazu bildeten.

Und im folgenden der Versuch das bescheidene Wetter vom Wochenende doch noch sinnvoll zu nutzen.

Neulich im Zug…


… hatte ich mal wieder ein wenig Zeit. Vier Stunden und dreißig Minuten um genau zu sein. Es wurden dann leider sechs Stunden und dreißig Minuten, aber es soll jetzt hier nicht um die Bahn gehen. Wie auch immer, ich wollte endlich mal Fotoleichen von der Festplatte verbannen, da der Platz langsam knapp wird. Ich fand also obiges Bild wieder von dem ich auch schon damals begeistert war und irgendwie auch nicht.

In Farbe hatte der Jogger eine rote Jacke, die Wiese war grün (mit ein wenig braun) und der Himmel war durch die Wolken schön strukturiert. Ich war also sehr auf die Farben und deren Zusammenspiel konzentriert, was ich beim Abdrücken ziemlich gut fand. Die Struktur, die das Schwarzweisse in dem Bild ja betont, habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht gesehen. Ich konnte es drehen und wenden, aber das Bild wollte mich in Farbe nicht zufrieden stellen. Auf Schwarzweiss kam ich bei der Bearbeitung damals tatsächlich nicht, da das Bild für mich im Kopf in Farbe war.

Dennoch bin ich damit nun zufrieden. Es entspricht zwar nicht mehr meiner Vorstellung beim Abdrücken, aber das muss es ja auch nicht immer. Es muss mich am Ende nur zufrieden stellen. Farbe oder nicht? Dafür gibt es ja digital ;)

Auf dem Brett über die Landebahn


Letztes Wochenende mit Freunden am Flughafen Tempelhof skaten gewesen. Ein ziemlich beeindruckendes Gelände, allerdings ist der Bodenbelag dort eher nicht so ganz geeignet zum Skateboarden. Besser geht’s da schon auf dem Longboard, welches ich dank Jan das erste Mal überhaupt ausprobiert habe und ziemlich angetan war. Ein entspanntes Dahingleiten ist das und Steinchen und andere Hindernisse ziehen einem auch nicht gleich das Board unter den Füßen weg. Sehr vorteilhaft.

Da es zum Glück nicht völlig unbrauchbar für das Skateboard war, konnte ich immerhin noch ein wenig fahren. Langsam aber sicher wird es und Tricks klappen wieder. Allerdings brauchen ich, meine Knie und meine Beine mittlerweile danach immer 2 bis 3 Tage Pause. Aber das ist ok.




Minimales, Farbtupfer, Geometrie und ein paar Zahlen


Ein etwas spontaner Ausflug auf ein altes Industriegelände, von dem ich mir eigentlich keine brauchbaren Bilder erwartete, stellte sich dann doch als recht ergibig heraus. Es gab allerei nackte Wände und Farben davor oder darauf.








Und dann waren dann noch diese Zahlen an der Wand. Sie sollten wohl Fehler auf selbiger beschreiben, die irgendwann ausgebessert werden. Allerdings könnte es auch eine Art von Kunst sein. Jede Zahl hatte einen andern Mangel um sich herum.









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