immerdabei und nebel

Irgendwann in den letzten Wochen kam der Wunsch in mir auf, mal eine Kompaktkamera zu besitzen. Die Handykamera hat diese Funktion zwar immer bravourös übernommen, allerdings gab es Gelegenheiten in denen mir die Möglichkeiten zu ungenügend waren. Vor allem bei wenig Licht. Abends und innen. Also musste eine Kamera her, die diesen Mangel ausgleicht. Eine Spiegelreflex dafür habe ich schon, aber erstens will oder kann ich diese nicht immer überall mit mir herumschleppen und zweitens ist es auch ein wenig schade, sollte dieser dabei etwas zustoßen.

Entscheidungsmäßig lag das dann zwischen einer Canon S95 und einer Lumix LX5. Beide mit Anfangsblende 2.0. Beide mit einem Haufen Einstellmöglichkeiten. Das Objektiv der Lumix soll einen Tick besser sein als das der Canon, aber da hört man bei solchen Geräten eh an jeder Stelle etwas anderes. Wie auch immer haben mich letzen endes die RAW-Fähigkeiten und die Haptik der Lumix überzeugt. Der Canon kommt allerdings zu Gute, dass sie etwas kleiner ist und so auch ein Heim in der Hosentasche finden kann.

Hier also mein neuer immer-dabei Begleiter. Gestern Abend ergab sich dann eine spontane Gelegenheit diese mal ausführlich zu testen. Es war Nebel und ich auf dem Weg nach Hause. So was sieht man in der Stadt eher selten und wenn dann nur sehr früh am Morgen. Der Nebel gibt der Umgebung eine wunderschöne Stimmung. Er hat etwas mystisches, beziehungsweise er blendet Hintergründe effektiv aus. Spannend, da dadurch ganz neue Motive zu Stande kommen können. Mag ich.

Bei einigen Bildern ärgerte ich mich zwar kurzzeitig nicht doch die Große dabei zu haben, zu Hause stellte ich allerdings fest, dass der Großteil der Bilder mehr als brauchbar geworden sind. Nichts verloren.

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